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Christoph Stolte

„Suchet der Stadt Bestes“ (Buch des Propheten Jeremia 29,7)

Unter diesem biblischen Leitwort arbeiten seit dem Jahre 1848 die Stadtmissionen in Deutschland. Hinrich Wichern brachte die Bewegung der city missions nach Deutschland. Zugrunde lagen die sozialen Nöte vieler Menschen in den schnell wachsenden Städten zur Zeit der industriellen Revolution. In den Stadtmissionen werden seitdem Menschen in für sie schwierigen Lebenssituationen, durch soziale Arbeit und die damit verbundene Weitergabe des Evangeliums von Jesus Christus tatkräftig unterstützt.

Unter dem Namen Stadtmission existieren heute landeskirchliche Personalgemeinden, verschiedene diakonische Werke und Einrichtungen und ebenso seelsorgerliche und missionarische Initiativen. Manche Stadtmissionen sind als selbständige Vereine organisiert, andere sind in die jeweiligen Landeskirchen integriert.

Stadtmissionen sind einem steten Wandel unterworfen. Sie reagieren dabei flexibel auf die jeweiligen sozialen und geistigen Notlagen in ihren Städten zu reagieren. Doch bei aller Unterschiedlichkeit und aller geschichtlichen Entwicklung ist das ursprüngliche Anliegen bestimmend geblieben:

Stadtmissionen geben die gute Botschaft von Jesu Liebe den Menschen, denen Glaube und Kirche fern ist, mit Wort und Tat weiter.
Sie wollen Kirche mit Armen und Menschen am Rande der Gesellschaft sein.
Sie verstehen sich als aktive Partner der Kirchengemeinden und kirchlichen Werke vor Ort.
Um der Vielfalt der Aufgaben gerecht zu werden und sich in gegenseitigem Austausch zu ermutigen und zu inspirieren, haben sich die Stadtmissionen zum "Bundesverband der evangelischen Stadtmissionen in Deutschland" zusammengeschlossen. Er ist ein Fachverband der Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband.


Christoph Stolte
Vorsitzender des Bundesverbandes
der evangelischen Stadtmissionen in Deutschland